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Teencamp I, achter Tag; Teencamp II, erster Tag

Das wars… Die erste Woche in Michelstadt is rum. Großes Reinemachen in den Hütten, auf dem Campgelände, in den genutzten Räumen, im Speisesaal. Letzte Erinnerungsfotos und -postkarten werden gemacht, ein paar Tränen zerdrückt, Verabredungen für nach dem Camp werden getroffen und ein paar wenige Leute schleppen einfach nur ihr Gepäck von einer Hütte zur andern, weil es für sie um 15 Uhr schon wieder mit neuen Leuten losgeht.
Dazu gehöre auch ich. Nach dem Abschlusskreis am Lagerkreuz verabschiede ich / verabschieden sich die Leute bei mir, die in der vergangenen Woche mehr mit mir zu tun hatten als andere. Dann großer Andrang beim Auschecken und einige müssen relativ zügig zum Bahnhof, um ihren Zug zu bekommen. Andere wiederum können das Ganze etwas ruhiger angehen lassen und so bleibt noch ein wenig Zeit zum Klönen, bevor es auch für sie “und tschüss” heißt.
Das iThemba-Team verließ uns gegen 9.30 in Richtung Wiesbaden, wo es für sie morgen gleich weiter geht. Ein neues Team wird uns ab morgen beehren – bin mal gespannt, wie das wird.

Gegen 13 Uhr tröpfeln die ersten neuen Leute ein. Erste Bekanntschaften mit dem Gelände werden gemacht und für ein paar ist es “nix Neues” – sie sind nicht zum ersten Mal hier.
Die Mitarbeiterbesprechung um 17 Uhr, nachdem alle neuen Teilnehmer versorgt sind, soll laut unserm neuen Leiter bis zum Abendessen dauern. Na toll…
Schlussendlich war das, was in der vorigen Woche in einer halben Stunde erledigt war (gegenseitig vorstellen, klären der einzelnen Programmpunkte für diesen und den nächsten Tag) wirklich erst bis um 18.30 geklärt. :/ Wenn das die Woche so weiter geht, schlaf ich da glaub ich mal ganz unauffällig ein… Weil alles, WIRKLICH alles bis ins kleinste Detail planen muss man ja wohl nicht und schon gar nicht im Teencamp, wo sowieso 75% spontan passiert.
Bin mal gespannt, was da noch so alles von der Leiterseite kommt. Hab vor einigen Jahren schon mal etwas aus Teilnehmer-Sicht über ihn gehört und glaube, das wird sich so langsam alles bestätigen… *grumpf*
Habe diese Woche auch eine Hütte mit 5 Jungs zu leiten (16 Jahre alt). Das wird auch ein K(r)ampf… Hab heute schon am Campbüro Musik von meiner Hütte gehört (die liegt allerdings geschätzte 200 m hangaufwärts entfernt). Hoffe ich hab den Sicherungskasten bei mir in meiner Leitekajüte ;) Sonst wirds mit meinem Schlaf glaub ma gar nix die Woche.
Betet einfach mal ne Runde für das. Hab auch morgens Bibellese mit den Jungs zu machen – als sie da erfuhren, waren sie erstmal gar nicht begeistert, zumal es kein freiwilliger Punkt ist. Auch das wird eine schwere Sache werden. Und auch hier hab ich wieder ein Gebetsanliegen. Könnt ja mal so gegen 10.15 morgen früh an mich denken.
More tomorrow!

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Teencamp I, siebter Tag

Heute ist der letzte vollständige Tag im ersten Camp.
Aber fangen wir mit gestern an.
Martin Dreyer hielt gestern im Doppelpunkt die Predigt. Fand ihn jetzt nicht so berauschend – Claus war die letzten Jahre wesentlich besser.
Meine Finger haben sich mittlerweile wieder beruhigt – habe gestern fast 3 Stunden Gitarre gespielt. Erst Sing & pray während des Festmachabends und anschließend noch im CandleLightPraise. Da hatten wir an dem Abend 4 Gitarren, ein Cajon und eine Geige – also mehr als genug Musik. Es war auch nicht so voll wie die letzten Abende, viele Leute waren noch bei den Stationen unterwegs oder hatten anderes zu tun.
Heute war die Stimmung während des Inputs irgendwie anders. Nicht negativ so von wegen letzter Tag. Vielmehr fehlte heute unsere Sängerin und unser Bassist musste den Gesang übernehmen. Es war noch nichts zu spüren von Abschiedsstimmung, die Teens schienen heute trotz des Schlafmangels noch mal aufzudrehen.
Heute abend dann der Finalabend – bin mal gespannt, ob es wieder Pudding in der Regenrinne geben wird. Das geplante Abendprogramm wird interessant – es hat jede Hütte eine Fernsehshow aufgedrückt bekommen, so dass heute ein bunter Zapping-Abend stattfinden wird.
More tomorrow!

Teencamp I, sechster Tag

Heute ist schon Donnerstag…
UND SCHÖNES WETTER!!!!!! Richtig angenehme warme Temperaturen! Hoffe, das hält sich heute und die nächsten Tage.
Wir haben Besuch von Martin Dreyer bekommen, dem Autor der “Volxbibel“. Er hat heute vormittag ein Daily angeboten und hat mit ein paar Teens einen Text für die Volxbibel 4.0 ins “Deutsche” übersetzt. Er wird heute den ganzen Tag noch hier sein.
Donnerstag heißt aber auch “Besonderer Abend”. Heute haben die Teens die Möglichkeit, an Gott “festzumachen” und verschiedene Stationen wie in einer Thomasmesse zu nutzen. Insgesamt 14 Stationen werden heute abend auf dem ganzen Campgelände stattfinden. 
Es wird (soll) ein ruhiger Abend werden, aber auch Gelegenheit zum Gespräch bieten durch einen Gesprächskreis (im wörtlichen Sinne), eine “Festmachstation” (direkt am Campkreuz), singen und beten in der Praystation und viele andere Stationen mehr.
In den letzten Jahren war dieser Abend immer sehr gut, ich denke, das wird dieses Mal nicht anders sein.
Werde euch berichten, wies war!

Teencamp I, fünfter Tag

Entgegen der Voraussage von Andi ist es heute wieder kühl, wolkig und regnerisch. 
Habe heute vormittag wieder mein Poker-Daily angeboten. 2 angemeldete Teens, davon kam dann einer. Ein paar Minuten Wartezeit brachte dann einen Teil der Leute vom letzten Mal noch dazu, so dass wir dann mit 5 Leuten (inkl. mir) eine gemütliche Runde Texas Hold ‘em in der Playstation (unsere Hütte mit Kicker, Tischtennisplatte und einem kleinen Pokerraum unterm Dach) spielen konnten.

Abends dann wie immer Doppelpunkt und eigentlich sollte direkt im Anschluss das obligatorische Geländespiel stattfinden. Allerdings waren die verantwortlichen Leute etwas im Rückstand, so dass wir effektiv erst um 21.30 Uhr anfingen.
Claus spielte einen Millionär, der stilecht in Anzug und Stock auftrat. Allerdings fuhr er sein “Energiesparauto” (seinen Lupo) selbst, sein eigentlicher Chauffeur (Markus) saß daneben. 
Nach ca. 20 min Einweisung und Roleplay, um die Atmosphäre herzustellen, ging es dann für die Teens endlich los. 
Meine Aufgabe bestand den Abend über darin, den Millionär zu bewirten und für die “Expeditionsteams” Erfrischungen bereit zu halten. 
Für den Millionär hatten wir dann beispielsweise “Martini” – Leitungswasser mit Schirmchen und roter Marzipankirsche oder “Bitter Lemon” – Wasser mit Zitronensaft und einer Prise Zucker. Aber es scheint geschmeckt zu haben, er hat sich nicht beschwert…
Das ganze Game zog sich bis 0.15, bis das Spiel dann beendet wurde und schlussendlich 2 Gruppen von 9 die geforderte Scherbe aus “Atlantis” (hinter den Hütten) gefunden und zum Millionär gebracht hatten.
Im Esssaal wurde ein riesen Labyrinth aufgebaut, durch das die Teens durchmussten. Hergestellt aus den Tischen und Stühlen, großer schwarzer Folie obendrüber und verschiedene Türen, die sich nur zu bestimmten Zeiten öffneten und schlossen. Das alles natürlich im Dunkeln. Da wär ich gern ma durch… Leider hatte ich beim Millionär genug zu tun.
Ende des Abends gegen 0.45, bis alles aufgeräumt und verstaut war.

Teencamp I, vierter Tag

Regen, Regen, Regen… :(
Hier regnets sich so langsam aber sicher ein. Was gestern und die Tage davor nur ein paar kleine Schauer waren, wird jetzt zum richtigen Regenguss.

Aber nochmal zu gestern: Gestern abend waren ja Teambuilding Games dran. Die iThemba-Leute wurden mit eingebunden und spielten in den jeweiligen Gruppen mit. Bei den Spielen ging es hauptsächlich um Gruppenstärkung, Vertrauen und Teamfähigkeit. So war eines der Spiele z.B. mit einer begrenzten Anzahl an Materialien einen Parcour auf einer leicht schrägen Fläche zu bauen und einen Tischtennisball in einer bestimmten Zeit durchlaufen zu lassen.
Ein anderes, was ich persönlich lustiger fand, war folgendes: Die Gruppe durfte immer nur eine bestimmte Anzahl an Körperteilen auf dem Boden haben – also z.B. 4 Hände, 5 Hintern, 6 Füße. Dazu durften keine Hilfsmittel benutzt werden und auch abstützen auf den Knien oder dem Bauch oder dem Rücken war nicht erlaubt. Ich glaub, das werd ich mal in meinem Teenkreis ausprobieren… *g*
Anschließend dann Doppelpunkt mit einer – trotz später Stunde – Bombenstimmung und den obligatorischen Bildern des Tages.
CandleLightPraise habe ich ausfallen lassen. Gute Entscheidung, denn wie ich heute mittag im Teammeeting erfahren habe, dauerte es 55 Minuten und nicht wie geplant nur 30…
In ca. 15 Minuten kriegen wir Besuch von einer Politikerin – bin mal gespannt, wie ausschweifend ihre “Antworten” auf unsere Fragen werden… *grummel*
Heute abend dann ausgelassene Stimmung bei iThemba, die den Abend gestalten werden und uns bestimmt nicht auf den Bänken sitzen lassen werden.
Habe heute vormittag ein Poker-Daily angeboten – innerhalb von noch nicht mal einer Minute ausgebucht… Werds wohl morgen nochmal anbieten müssen.
Morgen abend findet dann das obligatorische Geländespiel statt, in der ich jetzt spontan die Rolle eines Barkeepers (natürlich mit Anzug) übernommen habe.
More tomorrow!
see you

Teencamp I, dritter Tag

Aufstehen, frühstücken, Warming up mit iThemba + Band. Das sorgte natürlich für einige Stimmung im Zelt. Nach dem Warming up nutzte ich die Zeit zum Bilder machen und mit Regenschutz suchen – zwischendurch gibt es immer mal wieder Regenschauer.
Nachmittags kommt vermehrt die Sonne raus, nutze die Zeit für eine Runde Ultimate (meine Kondition lässt zu wünschen übrig) und werde von einem Teilnehmer als Langeweilekiller benutzt – spiele mit ihm ein wenig Gitarre, bis er zum Baseball geht.

Heute abend werden “Teambuilding Games” stattfinden – mal schauen, was das gibt.

Teencamp I, zweiter Tag

Das gestrige CandleLightPraise (Tagesschluss, Abendandacht für die nicht TC’ler) war überraschend voll – geschätzte 50 Leute, die PrayStation war randvoll. 
Musikalisch begleitet von Gitarre, Cajon und Geige – mal eine andere Version. Mag aber auch daran liegen, dass wir in diesem Camp ja eine fähige Band haben.
Bin anschließend ins Bett, die iThemba-Jungs lagen schon flach.

Frühstück am nächsten Tag von 8.15 bis 9.30 (Buffet), anschließend MA-Gebet im Kaminraum. 
Hab mich mit Pascal zusammengeschlossen für die “Bilder des Tages”, so dass sie dieses Jahr auch stattfinden können – Steffie hat dieses Mal gestreikt. Dafür haben wir jetzt ein kleines Rätselspiel eingebaut – Nahaufnahme von einem Gegenstand zeigen und raten, was es ist. Minimale Teilnahme von 2 Teilnehmern, mal schaun, wies die Tage noch aussieht.
Abends dann Hüttenabend plus Stockbrot am Feuer. Kurz zuvor hatte es geregnet, dementsprechend nass war das bereits gesammelte Holz. Kein Problem für die Leute von iThemba – innerhalb von 10 Minuten hatten wir ein loderndes Feuer á la Afrika: hoch und heiß. Schnell waren die Sitzbänke am Feuer trocken, ebenso die Stöcke, die für das Stockbrot gedacht waren.
Nach und nach wurde das Stockbrot gar und wir bekamen Besuch von der Nachbarhütte, deren Feuer eher einer Rauchwolke glich als heißen Flammen…
CandleLightPraise wird immer voller… diesmal knapp 60 Leute. Werde heute nacht nicht hingehen – mit “Ruhe für den Abend” hat das weniger zu tun.

Teencamp I, erster Tag

Da bin ich mal wieder… Habe heute gegen 14.30 mit bester Laune das Ortsschild vom Michelstadt im Odenwald passiert, wo ich die nächsten 2 Wochen auf dem Teencamp verbringen werde.
Meine Laune wurde besser, je näher ich dem Camp kam. War ja auch lange genug nicht hier.
Gegen 15 Uhr kommen die ersten Teilnehmer, das zieht sich bis 17 Uhr, als ich mit JoBu die letzten vom Bahnhof abhole. 
Auf den beiden Camps haben wir auch Besuch von einem Team von iThemba, die uns während der Woche geistlich unterstützen werden und auch für viel Stimmung bei den Teens und MA sorgen. Das Team, das uns diese Woche besucht, kommt aus Südafrika – dementsprechend war auch die Stimmung während des Nice2CU-Abends, unseres obligatorischen Kennlernabend, der immer am Anfang eines Camps steht.
Eine fähige Band begleitet uns die Woche und sorgt für gute Musik und dementsprechende Stimmung.
Heute wird es nur noch das Candle-Light-Praise als Tagesschluss geben. Morgen ist um 7 die Nachtruhe rum (die um 1 begint). Bin mal auf den morgigen Tag gespannt.
Kann diese Woche auch mein Englisch wieder auf Vordermann bringen – bis auf eine Person spricht das iThemba-Team nur Englisch. Und ich bin mit den Jungs des Teams in einer Hütte. Aber notfalls mit Händen und Füßen; bisher gehts aber ganz gut.

So, genug für heute. Morgen gibts mehr, wenn ich dazu komme. 
Bilder gibts dann erst nach dem Camp.