Archive for » Dezember, 2008 «

Stolpersteine

Heute war es dann endlich soweit, der 2. Lordsprayer-Godi fand statt.
Hieß also den ganzen Tag (von mittags 11.30 bis abends um 21 Uhr) in der Kirche verbringen, Stoffbahnen aufhängen (wir hatten eine ca. 15 m lange Stoffbahn, um die Empore zu verkleiden und kürzere für die Rückwand der letzten Bank am Mittelgang), den Altar zur Seite rücken, die Seitenwände unseres Gasthauses “zum Goldenen Kalb”) aufstellen, die Technik aufbauen, Kabel legen, Beamer aufbauen etc.pp.
Gegen 14 Uhr kamen dann schon die ersten Statisten, – pardon Gäste – die während des Godi’s im Gasthaus sitzen sollten. Leider waren wir da noch lange nicht fertig mit Aufbauen – das zog sich bis nach 16 Uhr, bis wirklich alles stand und verkabelt war.

Der Godi an sich dauerte mit der Adventsfenster-Aktion etwa 1 Stunde 50 Minuten. Für die viele Vorbereitung war er viel zu schnell vorbei. Auch haben wir im Anspiel eine letzte Szene vergessen, aber ich glaube, das ist keinem aufgefallen, außer denen, die es wussten.
Aber er lief bis auf ein paar Störungen glatt – eine (vor Begeisterung) runtergestoßene Lampe und viele störende Gäste während Timos Predigt *grummel*) waren da nur ein paar Beispiele.
Aber im großen und ganzen war der Godi ziemlich genial. Auch hatten wir diesmal 174 Leute – 21 mehr als beim letzten Mal.

Wenn wir so steigerungsfähig bleiben, freu ich mich schon auf den nächsten.
Ach ja: der nächste Lordsprayer-Godi findet statt am

22.2.2009
17 Uhr
ev. Kirche Wallau
zusammen mit dem Jugendchor Wolzhausen

Herzliche Einladung dazu!

Schraube locker?

Heute abend war der vorletzte Teenkreis in diesem Jahr. Meinem persönlichen Eindruck nach auch einer der anstregendsten und lautesten, was aber nicht zuletzt an unserm letzten Spiel lag…

Den ganzen Abend waren die Teens in 4 Gruppen aufgeteilt. Im letzten Spiel saßen sie in einem Viereck zusammen und hatten die Aufgabe, einen Luftballon hinter die gegnerische Mannschaft zu schlagen, so dass diese den LB nicht mehr erreichen konnte. Wenn jemand aufstand, gab es für die restlichen 3 Gruppen einen Punkt dazu.
Es war glaub ich gut, dass wir danach kein Abendprogramm mehr gemacht haben, so aufgedreht wie die Leute waren, wär das glaub ich völlig aus dem Ruder gelaufen.

Dafür sind dann Timo und ich danach zu Thomas auf seinen 39. Geburtstag gefahren, um ihm unser kreatives Geschenk zu überreichen.
Von außen war es eine einfache Holzkiste, die mit – zugegeben vielen – Schrauben befestigt war. Es offenbarte sich erst auf den zweiten Blick, dass die Schrauben im Deckel 5 (!) verschiedene Größen hatten, von sehr kleinen bis großen Torx-Schraubköpfen. Dazu stand auf dem Deckel noch “Oben! Bitte NICHT umdrehen oder kippen!”
Dass das seinen Grund hatte, sollte Thomas später erfahren… Um den Deckel zu entfernen, musste er erstmal passende Schraubenzieher/BIts suchen *g* Wurde natürlich alles von uns fotografisch festgehalten… Wenn ich an die Bilder komme, zeig ich euch noch welche.
Thomas brachte dann fast 45 Minuten (!) damit zu, den Deckel bzw. die Schrauben zu lösen. Vor dem Öffnen bekam er den Hinweis, dass sich ind er Kiste u.a. eine Plastikfolie befindet, die unter keinen Umständen beschädigt werden dürfe, da sonst sein eigentliches Geschenk zerstört wird.

Nun ja… Thomas öffnete den Deckel und blickte auf eine hellbraune, mittlerweile fest gewordene Masse. Vorsichtig wurde mit einem Löffel probiert – schien aber nicht eklig zu sein. Die Masse hatte Timo vorher hergestellt – 500 g Grießbrei, Stärke und ein Päckchen Schokopudding für die braune Färbung (wer weiß, wo Thomas arbeitet, versteht die Anspielung…).
Vorsichtig wurde nun mit einem überdimensionalen Pfannenwender der Pudding herausgelöst. Zum Vorschein kam dann das eigentliche Geschenk: Auf einem Bett von 2000 einzelnen 1-Cent-Stücken lag ein Briefumschlag.

Timo und ich wollten ihm einen Gutschein für neue Tanzschuhe schenken. Aber einfach so einen 40€-Gutschein wäre ja langweilig… So teilten wir den Gutschein und legten den “normalen” 20-€uro-Gutschein auf das Cent-Bett, dass aus den restlichen 20 € bestand.
Thomas’ Gesicht war einfach unbezahlbar… *breitgrins*

The Transporter 3

Es gibt einen neuen “Transporter”-Teil… *freu*

Frank Martin (Jason Statham) hat seinen Job als Fahrer an den Nagel gehängt.
Lieber geht er mit seinem väterlichen Freund Tarconi (Francois Berléand, der Inspektor aus den ersten beiden Teilen), an der französischen Riviera angeln. Als sein alter Kollege Malcolm (David Atrakchi) plötzlich durch die Hauswand kracht und mit seinem Wagen mitten in Franks Wohnzimmer zum Stehen kommt, ist jäh Schluss mit Ruhe und Gemütlichkeit. Von einem Moment auf den anderen steckt Frank tief im Schlamassel.
Der Ex-Delta-Force-Soldat Jonas Johnson (Robert Knepper) zwingt ihn, die hübsche Valentina (Natalya Rudakova) durch halb Europa zu kutschieren. Ziel der Aktion ist, den ukrainischen Umweltminister Leonid Vasilev (Jeroen Krabbe) zu erpressen. Dieser soll seine Unterschrift unter einen Vertrag setzen, der für die Entsorgungsgesellschaft EcoCorp Gewinne in Millionenhöhe, aber für die Umwelt großen Schaden bedeuten würde.
Damit Frank seinen Auftrag aber auch wirklich erfüllt, hat Johnson ihm ein Armband umgelegt, das explodiert, wenn er sich weiter als 20 Meter von seinem Auto entfernt…

Ich bin mal gespannt, wie der Film ist… Den Trailer dazu gibts hier.

Die fünfte Fahrt

Wie ich ja schon bereits im Post hier drunter angekündigt habe, war gestern die Lesung von Thomas’ erstem Buch, “Die fünfte Fahrt”, in der Tanzschule Danceworld in Wallau.

Ein Auszug aus dem Klappentext sagt folgendes:

Die neue Geisterbahn im Freizeitpark “WORLD OF CHALLENGES” hat es in sich! Vier Fahrten werden angeboten, vom harmlosen Gruselspaß für Kinder bis zur verstörenden Horrorshow für Erwachsene.
Doch es gibt noch ein fünftes Tor, mit mehreren Schlössern gesichert, zu denen nur der indische Konstrukteur der Geisterbahn die Schlüssel besitzt.
Dieses Tor ist immer verschlossen.

Um seiner Freundin zu imponieren, bricht der junge Student Marc Spencer eines Nachts in den Freizeitpark ein und öffnet das geheimnisvolle fünfte Tor.

Eine Tat, die er sehr schnell bereuen wird, denn hinter dem Tor befindet sich weit mehr, als er erwartet hat…

.

Zur Lesung kamen etwa 25 Leute, also ein kleiner, elitärer Kreis. Wie man Thomas ja kennt, fing die Lesung eine Viertelstunde später an als geplant. ;)

Nichtsdestotrotz verstand Thomas es, die Zuschauer mit seiner Vorlesung in seinen Bann zu ziehen. Eine Zuschauerstimme, die ich zwischendrin aufschnappte, meinte: “Du (an Thomas gerichtet) kannst wesentlich besser lesen als Wolfgang Hohlbein – der hat immer nur einen Ton und null Emotion in der Stimme.”

An einer Stelle brüllt eine seiner Protagonisten eine andere Figur an. Dieser Stelle voraus ging eine leise, spannende Szene, so dass an der “Brüllstelle” eine plötzliche Bewegung durch das Publikum mit anschließendem Aufatmen und verlegenem Gelächter ging.
Hadduguddemacht, Thomas! *breitgrins* *schulter-tätschel*
Auch sollte die Pause (eigentlich waren 10 Minuten veranschlagt) doppelt so lang gehen… Aber das ist ja nichts neues, gelle, Thomas? ;)

Die Lesung insgesamt war SEHR gelungen – Thomas hat nun mal das Talent zum Vorleser! Inklusive der Pause waren es knapp zwei Stunden.

Ach ja: Wann kommt das Hörbuch eigentlich raus? Ich glaube, da kannst du nochmal Geld dran verdienen… Hab da einige Stimmen aufgeschnappt, die sich das auch kaufen würden!
Das Buch gibts aber schon in jeder gut sortierten Buchhandlung.

.

Thomas Riedl, “Die fünfte Fahrt”, Tordenfjord Verlag, 334 Seiten, ISBN-10: 3939948039, 14,80 €.

Gibts auch bei amazon.