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Stolpersteine

Heute war es dann endlich soweit, der 2. Lordsprayer-Godi fand statt.
Hieß also den ganzen Tag (von mittags 11.30 bis abends um 21 Uhr) in der Kirche verbringen, Stoffbahnen aufhängen (wir hatten eine ca. 15 m lange Stoffbahn, um die Empore zu verkleiden und kürzere für die Rückwand der letzten Bank am Mittelgang), den Altar zur Seite rücken, die Seitenwände unseres Gasthauses “zum Goldenen Kalb”) aufstellen, die Technik aufbauen, Kabel legen, Beamer aufbauen etc.pp.
Gegen 14 Uhr kamen dann schon die ersten Statisten, – pardon Gäste – die während des Godi’s im Gasthaus sitzen sollten. Leider waren wir da noch lange nicht fertig mit Aufbauen – das zog sich bis nach 16 Uhr, bis wirklich alles stand und verkabelt war.

Der Godi an sich dauerte mit der Adventsfenster-Aktion etwa 1 Stunde 50 Minuten. Für die viele Vorbereitung war er viel zu schnell vorbei. Auch haben wir im Anspiel eine letzte Szene vergessen, aber ich glaube, das ist keinem aufgefallen, außer denen, die es wussten.
Aber er lief bis auf ein paar Störungen glatt – eine (vor Begeisterung) runtergestoßene Lampe und viele störende Gäste während Timos Predigt *grummel*) waren da nur ein paar Beispiele.
Aber im großen und ganzen war der Godi ziemlich genial. Auch hatten wir diesmal 174 Leute – 21 mehr als beim letzten Mal.

Wenn wir so steigerungsfähig bleiben, freu ich mich schon auf den nächsten.
Ach ja: der nächste Lordsprayer-Godi findet statt am

22.2.2009
17 Uhr
ev. Kirche Wallau
zusammen mit dem Jugendchor Wolzhausen

Herzliche Einladung dazu!

Schraube locker?

Heute abend war der vorletzte Teenkreis in diesem Jahr. Meinem persönlichen Eindruck nach auch einer der anstregendsten und lautesten, was aber nicht zuletzt an unserm letzten Spiel lag…

Den ganzen Abend waren die Teens in 4 Gruppen aufgeteilt. Im letzten Spiel saßen sie in einem Viereck zusammen und hatten die Aufgabe, einen Luftballon hinter die gegnerische Mannschaft zu schlagen, so dass diese den LB nicht mehr erreichen konnte. Wenn jemand aufstand, gab es für die restlichen 3 Gruppen einen Punkt dazu.
Es war glaub ich gut, dass wir danach kein Abendprogramm mehr gemacht haben, so aufgedreht wie die Leute waren, wär das glaub ich völlig aus dem Ruder gelaufen.

Dafür sind dann Timo und ich danach zu Thomas auf seinen 39. Geburtstag gefahren, um ihm unser kreatives Geschenk zu überreichen.
Von außen war es eine einfache Holzkiste, die mit – zugegeben vielen – Schrauben befestigt war. Es offenbarte sich erst auf den zweiten Blick, dass die Schrauben im Deckel 5 (!) verschiedene Größen hatten, von sehr kleinen bis großen Torx-Schraubköpfen. Dazu stand auf dem Deckel noch “Oben! Bitte NICHT umdrehen oder kippen!”
Dass das seinen Grund hatte, sollte Thomas später erfahren… Um den Deckel zu entfernen, musste er erstmal passende Schraubenzieher/BIts suchen *g* Wurde natürlich alles von uns fotografisch festgehalten… Wenn ich an die Bilder komme, zeig ich euch noch welche.
Thomas brachte dann fast 45 Minuten (!) damit zu, den Deckel bzw. die Schrauben zu lösen. Vor dem Öffnen bekam er den Hinweis, dass sich ind er Kiste u.a. eine Plastikfolie befindet, die unter keinen Umständen beschädigt werden dürfe, da sonst sein eigentliches Geschenk zerstört wird.

Nun ja… Thomas öffnete den Deckel und blickte auf eine hellbraune, mittlerweile fest gewordene Masse. Vorsichtig wurde mit einem Löffel probiert – schien aber nicht eklig zu sein. Die Masse hatte Timo vorher hergestellt – 500 g Grießbrei, Stärke und ein Päckchen Schokopudding für die braune Färbung (wer weiß, wo Thomas arbeitet, versteht die Anspielung…).
Vorsichtig wurde nun mit einem überdimensionalen Pfannenwender der Pudding herausgelöst. Zum Vorschein kam dann das eigentliche Geschenk: Auf einem Bett von 2000 einzelnen 1-Cent-Stücken lag ein Briefumschlag.

Timo und ich wollten ihm einen Gutschein für neue Tanzschuhe schenken. Aber einfach so einen 40€-Gutschein wäre ja langweilig… So teilten wir den Gutschein und legten den “normalen” 20-€uro-Gutschein auf das Cent-Bett, dass aus den restlichen 20 € bestand.
Thomas’ Gesicht war einfach unbezahlbar… *breitgrins*

The Transporter 3

Es gibt einen neuen “Transporter”-Teil… *freu*

Frank Martin (Jason Statham) hat seinen Job als Fahrer an den Nagel gehängt.
Lieber geht er mit seinem väterlichen Freund Tarconi (Francois Berléand, der Inspektor aus den ersten beiden Teilen), an der französischen Riviera angeln. Als sein alter Kollege Malcolm (David Atrakchi) plötzlich durch die Hauswand kracht und mit seinem Wagen mitten in Franks Wohnzimmer zum Stehen kommt, ist jäh Schluss mit Ruhe und Gemütlichkeit. Von einem Moment auf den anderen steckt Frank tief im Schlamassel.
Der Ex-Delta-Force-Soldat Jonas Johnson (Robert Knepper) zwingt ihn, die hübsche Valentina (Natalya Rudakova) durch halb Europa zu kutschieren. Ziel der Aktion ist, den ukrainischen Umweltminister Leonid Vasilev (Jeroen Krabbe) zu erpressen. Dieser soll seine Unterschrift unter einen Vertrag setzen, der für die Entsorgungsgesellschaft EcoCorp Gewinne in Millionenhöhe, aber für die Umwelt großen Schaden bedeuten würde.
Damit Frank seinen Auftrag aber auch wirklich erfüllt, hat Johnson ihm ein Armband umgelegt, das explodiert, wenn er sich weiter als 20 Meter von seinem Auto entfernt…

Ich bin mal gespannt, wie der Film ist… Den Trailer dazu gibts hier.

Die fünfte Fahrt

Wie ich ja schon bereits im Post hier drunter angekündigt habe, war gestern die Lesung von Thomas’ erstem Buch, “Die fünfte Fahrt”, in der Tanzschule Danceworld in Wallau.

Ein Auszug aus dem Klappentext sagt folgendes:

Die neue Geisterbahn im Freizeitpark “WORLD OF CHALLENGES” hat es in sich! Vier Fahrten werden angeboten, vom harmlosen Gruselspaß für Kinder bis zur verstörenden Horrorshow für Erwachsene.
Doch es gibt noch ein fünftes Tor, mit mehreren Schlössern gesichert, zu denen nur der indische Konstrukteur der Geisterbahn die Schlüssel besitzt.
Dieses Tor ist immer verschlossen.

Um seiner Freundin zu imponieren, bricht der junge Student Marc Spencer eines Nachts in den Freizeitpark ein und öffnet das geheimnisvolle fünfte Tor.

Eine Tat, die er sehr schnell bereuen wird, denn hinter dem Tor befindet sich weit mehr, als er erwartet hat…

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Zur Lesung kamen etwa 25 Leute, also ein kleiner, elitärer Kreis. Wie man Thomas ja kennt, fing die Lesung eine Viertelstunde später an als geplant. ;)

Nichtsdestotrotz verstand Thomas es, die Zuschauer mit seiner Vorlesung in seinen Bann zu ziehen. Eine Zuschauerstimme, die ich zwischendrin aufschnappte, meinte: “Du (an Thomas gerichtet) kannst wesentlich besser lesen als Wolfgang Hohlbein – der hat immer nur einen Ton und null Emotion in der Stimme.”

An einer Stelle brüllt eine seiner Protagonisten eine andere Figur an. Dieser Stelle voraus ging eine leise, spannende Szene, so dass an der “Brüllstelle” eine plötzliche Bewegung durch das Publikum mit anschließendem Aufatmen und verlegenem Gelächter ging.
Hadduguddemacht, Thomas! *breitgrins* *schulter-tätschel*
Auch sollte die Pause (eigentlich waren 10 Minuten veranschlagt) doppelt so lang gehen… Aber das ist ja nichts neues, gelle, Thomas? ;)

Die Lesung insgesamt war SEHR gelungen – Thomas hat nun mal das Talent zum Vorleser! Inklusive der Pause waren es knapp zwei Stunden.

Ach ja: Wann kommt das Hörbuch eigentlich raus? Ich glaube, da kannst du nochmal Geld dran verdienen… Hab da einige Stimmen aufgeschnappt, die sich das auch kaufen würden!
Das Buch gibts aber schon in jeder gut sortierten Buchhandlung.

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Thomas Riedl, “Die fünfte Fahrt”, Tordenfjord Verlag, 334 Seiten, ISBN-10: 3939948039, 14,80 €.

Gibts auch bei amazon.

Herzliche Einladung!

Lobi

Gestern war mal wieder Lobi in Weifenbach – zum letzten Mal in diesem Jahr und wie immer mit Matthias Unterderweide und Band, u.a. auch mit Andre Pulfrich, den einige vielleicht aus dem Projekt “new challenge” kennen.

Es war ein sehr musikalischer und sehr bewegender Abend, nicht zuletzt einer der wohl längsten Lobi’s, an denen ich bisher teilgenommen habe – 19.30 Beginn und wir waren erst gegen 22 Uhr fertig… Normalerweise endet unser Lobi so gegen 21 Uhr… *ups*

Saß mit Timo und Karotte oben auf der Empore. Leider hatten wir zu wenig Stimme (mag am vergangenen Samstag abend gelegen haben…), so dass wir den Sänger und die Leute, die unten saßen, leider nicht mit einer Oberstimme aus dem Konzept bringen konnten…

Die “Predigt” – ich würde es eher eine Andacht nennen – hielt einer aus der Band. Ich persönlich fands jetz net soooo dolle. Dafür war die Musik umso besser.

Hatte nach dem Godi noch ein längeres Gespräch mit Andre (das in ein kleines Werbegespräch ausartete… gelle, Andre?!), wobei die Wahrscheinlichkeit, dass ich dieser Werbung folgen werde, relativ (wenn nicht sogar verschwindend) gering sind.

Aber wer weiß, wo mich “der große Boss” noch hinführt…

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Jahrbücher…

… enthalten (meist) peinliche/lustige Fotos. Hier gibts eine Seite, die eure Bilder in die (amerikanischen) Jahre zwischen 1955 und 2000 zurücksetzen kann. Alles, was ihr braucht, ist ein digitales Bild von euch, das nicht grüßer als 1 MB ist.

Bitte nicht ernst nehmen! *g*

Als Beispiel hier meine Fassung aus dem Jahr 1988:

Krumm…

Das wollt ich euch schon die ganze Zeit zeigen, hatte leider Probs mit meinem Bilder-Upload. Aber jetz gehts ja. Ist n kleiner Insider, es werden ihn nicht alle verstehen… *g*

(einfach für ein größeres Bild auf das Bild klicken)

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Jubiläumskonzert

Heute war der große Tag – 35jähriges Jubiläum des Jugendchor Wolzhausen. Dazu hatten wir die Hinterlandhalle gemietet – Platz für ca 1.300 Leute. Im Endeffekt waren aber leider nur knapp 500 da… :(

Los gings um 15 Uhr (Jugendchorzeit 15.15 *g*) mit Einsingen, Soiundcheck und ein paar Songs, die schon vor dem Konzert aufgenommen wurden – warum auch immer. Danach mussten wir noch Fotomodel spielen, da eine Fotografin von uns unzählige Bilder in allen Variationen gemacht hat. Bin ma gespannt, wo ich die Bilder wiedersehe.

Eva, unsere Dirigentin, ist ja gleichzeitig auch Solistin – und zwar mal gar net schlecht. “Reibeisen-Alt mit Gänsehautfaktor” beschreibt sie am besten. Während wir noch bei den “Studio”-Aufnahmen waren, hatten wir ein Lied, in dem es einen relativ langen (schätzungsweise 40-50 sec.) acapella-Teil gab. Eva hatte das Solo zu dem Lied und hielt während des ganzen (!) acapella-Teils einen Ton durch.

Benni, der das Lied dirigierte, zeigte ihr nach dem Lied nur wortlos einen Vogel… *breitgrins*

Das Konzert startete um 19.30 und ging mit einer Pause von 20 Minuten (eigentlich solltens 15 sein…) bis ca. 22 Uhr, da wir ja noch Zugaben geben “mussten”, u.a. auch “In the Sanctuary” in einer Version von Kirk Franklin und “Oh happy day” in der Sister-Act-2-Version.

Wir im Tenor hatten unsern Spaß, vor allem schafften wir es, während eines Liedes Eva fast dazu zu bringen, vor Lachen nicht mehr dirigieren zu können… Wir sollten in dem Lied einfach nur schnipsen – aber wir machten – natürlich im passenden Rhytmus – unser eigenes Ding dazu… einfach nur genial!

Aber da muss man dabei gewesen sein…

A propos dabei gewesen: Wir suchen noch kräftigst Verstärkung, sprich neue SängerInnen ab 15 Jahre für unsern Chor. Also wenn DU dich angesprochen fühlst: Wir treffen uns immer Samstags abends von 17.30-19 Uhr im Gemeindehaus der FeG in Wolzhausen zur normalen Probe.

Wir freuen uns auf DICH!

A Quantum of Solace…

… heißt der neue Bond, der seit einigen Wochen in den deutschen Kinos ist.
War heute abend drin…
Er ist völlig anders, als man Bond eigentlich gewohnt ist. Es vergeht zum Beispiel über 1/3 des Films, bevor sich die erste (kleine) Explosion ereignet.
Dazu kommt, dass dieser Film unheimlich schnell ist. Nunja, zugegeben, “Crank” ist NOCH schneller, aber einige Szenen im Bond-Streifen schauen sich wie ein schnelles Musikvideo – man hat kaum Zeit, bewusst aufzunehmen, was man da eigentlich sieht.
“Martini, geschüttelt, nicht gerührt” oder “Mein Name ist Bond – James Bond”? Fehlanzeige! Weder nennt er seinen Namen auf die so typische Art und Weise, noch trinkt er den typischen Martini. Es gibt zwar eine Szene, in der man ihn Alkohol trinken sieht, allerdings ist es kein Martini.
Leider fällt die Charakterisierung des Bösewichts dem Handlungsstrang um Bond zum Opfer. Er wirkt irgendwie “flach”, ohne dass der Zuschauer seine Absichten und Motive erkennt. Es wurde sich nun mehr auf die Figur Bond konzentriert und eher gezeigt, wie er sich nach dem Tod von Vesper Lynd verhält, als dass man einen “bösen” Bösewicht erhält.

Achja: Die Bond-typische Situationskomik ist natürlich wieder mit von der Partie und lässt den Zuschauer das ein oder andere Mal schmunzeln bis herzhaft lachen.

Wer sich den Film antun möchte, achtet bitte auf einen kleinen Gag am Rande: Während den Szenen, die an der Seebühne in Bregenz gedreht wurden, steckt sich Bond einen Ohrstöpsel ins Ohr, an dem etwas befestigt ist – kleine Anspielung auf den Titel des Films. Mehr sei hier noch nicht verraten.

Fazit: 8 von 10 Punkten – sehenswert!

Category: Film, Kino  Tags: , ,  Leave a Comment