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Indiana Jones und der Fluch der Kläranlage

Timo, Karotte und ich haben einen gemeinsamen Bekannten namens Thomas. Der gute Thomas feierte Mitte Januar seinen 40. Geburtstag in unserer Tanzschule nach.
Da Timo und ich ja auf unserer letzten gemeinsamen Geburtstagsnachfeier kreativ beschenkt wurden, dachten wir uns (damals schon), dass wir zu Thomas’ 40. etwas besonderes machen werden.
Das fiel uns dann auch ein und so sammelten wir ca. ein Jahr lang Kartons in allen Größen, Farben und Variationen, die man sich vorstellen kann, vom kleinen “Kartönchen”, in den eigentlich ein Computer-Prozessor gehört, bis zur 3m langen Paketrolle.
In jeden Karton hatten wir einen DIN-A4-Zettel mit einem Buchstaben darauf gelegt, der zu einem Lösungssatz gehörte und Thomas verraten sollte, wo sich sein eigentliches Geschenk befand (natürlich hatten wir es nicht in der Wohnung versteckt *g*)
Thomas’ Mutter hatten wir schon vorher eingeweiht und sie ließ uns an dem Tag, an dem Thomas feiern wollte, in seine Wohnung.
Wir hatten ca. 60 Kartons in einen Bus gestopft und verteilten sie nun fröhlich in Thomas’ Wohnung. Viele ließen wir auf seinem Bett und auf der Couch im Wohnzimmer, so dass er entweder woanders schlafen müsste oder erstmal Arbeit haben würde :)
Im Bad ließen wir etwas Wasser in die Badewanne und kippten dort braune Lebensmittelfarbe rein. Den Rest der Farbe schütteten wir in den Spülkasten seiner Toilette und ließen ein wenig Wasser aus dem Spülkasten in die Toilette fließen… Sah sehr lecker aus *hust*
Das Bad und die Dusche wurden natürlich ebenfalls vollgestellt.
Mitten im Flur zogen wir noch eine Wand aus Kartons hoch und befestigten zum Schluss eine Konfettifalle an der Tür, die eigentlich dafür sorgen sollte, dass Thomas einen Konfettiregen abbekommen sollte, wenn er die Tür öffnete. Leider wurde diese Idee durch ein wenig Zugluft zunichte gemacht.

Long story short: Wir hatten uns für diese Aktion eine Geschichte mit obigem Posttitel ausgedacht (Thomas arbeitet auf einer Kläranlage und ist eingefleischter Indiana Jones-Fan) und haben sie dann auf der Feier (nach 2 Stunden Wohnung vollstellen) von ihm vorlesen lassen.
Lange hörten wir nichts von ihm und wir hatten schon Angst, dass wir es uns mit ihm verscherzt hatten. Bis mich heute eine email von Thomas erreichte, die eine WORD-Datei als Anhang enthielt. Dort war auf knapp 3 Seiten das beschrieben, was Thomas seitdem widerfahren war.
Wer Thomas kennt, weiß, dass er ein Buch geschrieben hat und sein Schreibstil so fesselnd und vor allem kreativ ist, dass man schwer davon loskommt.
Ich hatte kaum mit dem Lesen begonnen, als mich bereits die ersten Lachtränen überwältigten und sich hartnäckig bis zum Ende der Story hielten… *g*
Leider ist seine Antwortstory teilweise privat, so dass ich sie hier nicht abdrucken will.
Ich halte nochmal mit Thomas Rücksprache, vielleicht lässt sich am zweiten Teil noch was drehen, dass ich ihn doch noch veröffentlichen kann.
Bis dahin sei euch sein Buch wärmstens ans Herz gelegt – es lohnt sich, es zu lesen! Aber macht das nicht direkt vor dem Einschlafen – entweder träumt ihr dann schlecht oder gar nicht, weil ihr bis zum nächsten Morgen nicht aufhören könnt zu lesen :)

Edit: Habe soeben eine leicht veränderte Version der Story bekommen. Ihr könnt euch den kompletten Text hier herunterladen. Viel Spaß beim Lesen!

Ohrenpost

Es gibt neues von Jasper *freu*

Grade bei youtube entdeckt. Und das Beste: Auf dem neuen Album ist DÖRTE drauf :D *lol*

Guggst du hier.

Category: Musik  Tags:  2 Comments
- neu – neu – neu – neu –

Wie ihr unschwer erkennen könnt, habe ich mich dazu entschlossen, ein noch passenderes Theme für meinen Blog einzubauen. Wäre schön, wenn ich von euch Rückmeldung kriege, wie’s euch gefällt, was für “Kinderkrankheiten” ihr entdeckt habt (natürlich nur betreffs des Blogs… *g*) etc.pp.

Es werden sich noch einige kleinere Änderungen in den nächsten Tagen ergeben (z.B. wird sich der Wegweiser noch ändern), aber im großen und ganzen wirds so bleiben.

Hoffe, euch gefällts!?

Category: Australien, Blog  Tags: ,  8 Comments
Nachrichten von der Twitter-/Facebook-Farm

Wer mich kennt, weiß, dass ich zwar nicht bei twitter bin, dafür aber facebook nutze.
Gerade eben habe ich (über facebook *g*) von einem skurrilen Experiment erfahren: 5 Journalisten sitzen von heute an auf einer abgelegenen Farm in Südfrankreich, nur mit ihrem PC ausgerüstet und sollen von dort aus ganz normal weiter ihrem Job nachgehen.

Klingt ja noch ganz normal, wenn da nicht ein Haken wäre: Die Journalisten sollen zwar weiterhin für ihren Sender berichten, allerdings nur an Hand von Informationen, die sie per twitter und facebook bekommen.

Das Experiment geht bis Freitag, dann bekommen die Journalisten die Tageszeitungen, die sie bis dahin verpasst haben und sollen dann vergleichen, was sie selbst in den 5 Tagen berichtet haben und das, was ihre normal arbeitenden Kollegen berichtet haben.

twitter und facebook sind in Frankreich noch wesentlich mehr verbreitet und werden exzessiver genutzt als hier in Deutschland.

Benjamin Müller von France Info ist einer von denen, die seit heute Morgen eingeschlossen sind. Vor ein paar Tagen, als er seinen Hörern das Projekt vorstellte, sagte er: “Je mehr Freunde man hat, desto mehr Informationen hat man auch. Aber heute morgen beispielsweise hätte ich nichts über die Streiks im französischen öffentlichen Dienst erfahren, wenn ich nur Facebook und Twitter gehabt hätte.”

Bin echt mal gespannt, was dabei rauskommt…

via