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Platzsparendes Wohnen

Gerade bin ich beim Surfen auf Ron Barth, den Chef von Resourcefurniture, gestoßen. Er hat eine ziemlich geniale Möglichkeit erfunden, platzsparend zu wohnen. Das Regal wird mal eben zum Klappbett, ohne abgeräumt werden zu müssen, die Wand verwandelt sich in ein Stockbett, der niedrige Couchtisch wird zur großen Tafel u.a.
Klingt, als hätten wir das schon mal gehört – aber es kommt ja eh alles irgendwann mal wieder.

Schaut euch einfach mal folgendes Video an. Ich war ziemlich beeindruckt. Und entgegen dem Videotitel sitzt die Firma in New York und nicht in Italien:

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Wer jetzt Lust drauf bekommen hat, sein Zimmer / seine Wohnung umzubauen, dem seien folgende Worte von Ron Barth ans Herz gelegt:

The furniture actually isn’t as expensive as you think. While it certainly isn’t cheap as the quality is astonishing – the bunk bed for example starts at $3,500 and with mattresses and headboards and integrated ladder it is $5,500.

(Oder auf deutsch: “Die Möbel sind nicht so teuer wie man denken könnte. Das Klappbett startet bei $ 3.500 (ca. 2.800 €) und mit Matratze, Kopfteil und Leiter bei $ 5.500 (ca. 4.500 €))

Seize the day – Nutze den Tag

Der Post-Titel ist nicht nur ein Zitat aus dem genialen Film “Club der toten Dichter” (Dead Poem’s Society), sondern auch der Titel zu dem folgenden Text, den ich hier gefunden und übersetzt habe – gefunden über stumbleupon:

Hier ist ein Puzzle für dich. Was siehst du? Was denkst du, stellt es dar?

Okay, es ist nicht schwierig. Die Antwort ist: “ein Jahr”. Die Spalten stellen die Tage dar und die Reihen die 12 Monate eines Jahres, so dass jeder Tag des Jahres ein Quadrat beansprucht.

Du fragst dich jetzt vielleicht: “Okay – und was ist da jetzt so toll dran?”

Wenn ich mir das Raster so ansehe, kann ich mich entspannen, weil ich daran gewöhnt bin, ein Jahr als eine lange Zeit zu betrachten. Wahrscheinlich geht es dir genauso. Aber wenn ein Jahr so wie hier dargestellt wird und du jeden Tag des Jahres auf einen Blick sehen kannst, sieht plötzlich ein Jahr nicht mehr so lang aus.

Dieses Raster ist ein Layout eines typischen Tischkalenders, den du in jedem Geschäft für Bürozubehör finden kannst. Es ist ein völlig alltägliches, gewöhnliches Ding. Warum sollte es sich also von einem “normalen” Kalender unterscheiden, bei dem man das gleiche Monat nach Monat sieht? Ich bin mir nicht sicher. Vielleicht liegt es daran, dass wir darauf trainiert sind, auch einen Monat als eine lange Zeit zu betrachten. Vielleicht trägt die unterschiedliche Anzahl an Tagen in einem Monat ihren Teil zu dieser Illusion bei.

Jedes Mal, wenn ich mir das Raster ansehe und darüber nachgrübel, habe ich eine ernüchternde Erkenntnis. Du streichst jeden Tag ein Rechteck des vergangenen Tages durch und keine Kraft im Himmel und auf Erden bringt dir diesen Tag zurück. Wenn er weg ist, ist er weg – für immer. Und wenn ein Jahr vergangen ist, sind alle Rechtecke durchgestrichen, unwiderbringlich verloren. Du gehst weiter zum nächsten Raster.

Wie viel mehr Raster hast du? Ich habe vielleicht noch 60 mehr, wenn ich Glück habe. Und diese Zahl lässt sich als ein Raster von 10×6 darstellen. Die Anzahl an Tischkalendern, die ich noch habe, füllen diese Matrix, sie stellen mein Leben dar. Wenn ein Jahr vergeht, wird wieder ein Rechteck von dieser kleinen Matrix durchgestrichen – auf Nimmerwiedersehen.

*wenn* ich Glück habe. Wenn nicht – dann enthält meine Matrix, wie deine auch, weniger Rechtecke. Nach allem, was ich weiß, habe ich nur noch wenig Tischkalender übrig. Das gleiche gilt für dich.

Wenn du es aus dieser Sichtweise betrachtest, kommst du zu dem unumstößlichen Schluss, dass das Leben zu kurz ist. Wir hören diese Phrase so regelmäßig, dass sie ihre Kraft schon längst verloren hat. Aber nun, von einem andern Winkel aus betrachtet, bekomt die Nachricht ihre dunkle Kraft zurück. Wir – alle von uns – haben nicht mehr wirklich so viel Zeit in diesem Flugzeug unserer Existenz. Wenn das Leben eine Lektion ist, dann ist es ein Crash-Kurs.

Kids are quick

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Greyson Chance – A new star is born?

Ich bin eben bei bamstevinho auf ein Video eines 13jährigen Jungen namens Greyson Chance gestoßen. Das Video wurde auf einer Schulaufführung gemacht, auf der Greyson den Song “Paparazzi” von Lady Gaga spielt/singt.
Ist ja so an sich noch nichts weltbewegendes, der Song von Lady Gaga geistert schließlich schon Monate durch alle Raidosender und ich kann ihn mittlerweile nicht mehr hören.
Aber was Greyson aus diesem Song gemacht hat… Holla!
Und wenn ich bamstevinho zitieren darf: Den Namen “Greyson Chance” werden wir nicht zum letzten Mal gehört haben! Einfach Hammer… vor allem hat er für einen 13jährigen einen interessante und ziemlich geile Stimme.

Schauts euch an:

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Ach ja: Der youtube-Kanal von ihm hat bereits 2.289.256 Aufrufe seit Gründung am 28.4.2010!
Und achtet mal drauf, was die Moderatorin im Video zum Schluss sagt: “In my opinion, he just taught Lady Gaga a lesson” (“Meiner Meinung nach hat er gerade Lady Gaga gezeigt, wo der Hammer hängt”) :D

edit: Schaut euch mal in seinem youtube-Kanal das Interview mit Ellen an. Leider in Englisch, aber das Übersetzen der besten Stellen geht sowieso nicht :)

BIG

Eben bin ich durch Zufall auf ein Video mit Ralf Möller gestoßen… Du weißt schon, die laufende Muskelmasse aus Gladiator und Far Cry (dem Film). Naja – so schlimm isser jetz auch net… *g*

Jetzt hat er ein neues Betätigungsfeld gefunden. Die neue Krankenkasse BIG. Sie wirbt damit, dass es angeblich keine Zusatzbeiträgt in 2010 gibt. Aber was ist 2011? oO

Naja, die Werbeideen sind schon mal sehr kreativ. Die kurzen Werbespots gibts hier. Ein informatives Video, warum überhaupt Ralf Möller da mitmischt (nicht nur wegen der nicht ganz offensichtlichen Verbindung zwischen dem Namen der Krankenkasse und seiner Gestalt ;) ), kannst du dir direkt hier anschauen:

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Und was hältst du von der neuen Krankenkasse? Lohnt sich das Wechseln oder entwickelt sich das dann zum Spießrutenlaufen – wenn Kasse A Zusasztbeiträge erhebt, geh ich eben zu Kasse B?

Zeit für Homonyme – Von Urlaubsorten und Hinterteilen

Es gibt allerhand unterschiedliche URLAUBSORTEN (man verzeihe mir das Weglassen des Bindungs-s und den eben hier angewandten Nominalstil), erst recht an unterschiedlichen URLAUBSORTEN.
Botaniker unterscheiden Sorten von Ur-(Wald)bäumen und ihren Blättern (UR-LAUB-SORTEN).
Im Fussball spricht man bei so einem dreifachen Vorfall von einem HATTRICK, was aus dem Englischen übersetzt ein Hutzauber wäre…
Würde man von der Post angehalten, auf seinen Postkarten einen ausreichenden Rand für die Postverarbeitung zu lassen, könnte ich hier vom POSTRAND berichten. Dasselbe Wort kommt mir in den Sinn für bestimmte Strände, an denen viele Nackedeis von hinten zu sehen waren.
Leider nur nach dem selben Muster gestrickt, aber mit HATTRICK: Man könnte je nach Häufigkeit der Nacktheitsfälle solche Strände mit einem POPOSTERN oder mehreren ausweisen.
Andere würden Zeitschriften kaufen mit Postern solcher Motive, man spräche von POPOSTERN.
POPOSTERN feiern Popstars nach Karfreitag.

“Es tut mir Leid, Isabell” oder: Das Gedicht, das kein Lied werden wollte







Das gestempelte große B in einem Kreis verblasst so langsam auf meinem rechten Handrücken. Vor mir, unter meinem zweiten Monitor, stehen zwei handsignierte CD’s und hinter mir an der Wand hängt ein neues Poster, ebenfalls mit Autogramm.
In Verbindung mit dem Post-Titel habt ihrs bestimmt schon erraten: Ich war gestern abend in Frankfurt in der Brotfabrik auf einem Konzert von Jasper!

“Immer noch hier” war der Opener des Konzerts. Da dort ein Mädchen namens “Isabell” vorkommt, gabs für die einzige anwesende Isabell nach der Show eine kostenlose Single – geniale Aktion!

Ich hab Jasper das erste Mal live gesehen und war ziemlich beeindruckt. Was ich bisher von ihm zu sehen bekam, über seinen youtube-channel und die Interviews bei clixoom, kam nur teilweise an das ran, was er auf der Bühne zauberte. Er bewies, dass er viel mehr Humor hat, als ich bisher von ihm gesehen habe. Ziemlich am Anfang meinte er: “Ich bekomme ja immer wieder mal Post zugesteckt, damit ich sie zum nächsten Konzertort mitnehme, dort abgebe und der Briefschreiber sich so das Porto spart.” Sprachs und zog einen Brief hervor, der an einen in Frankfurt anwesenden Fan gerichtet war. Ein Freund des Fans aus Berlin hatte ihm geschrieben, dass er leider nicht persönlich anwesend sein könne, wünschte ihm viel Spaß und hat ihm noch “Marschverpflegung” mit beigelegt, die sich dann als McDoof-Gutscheine entpuppte. :D Es gab natürlich erstmal großes Gelächter. Aber die Aktion war genial!

Neben den schon bekannten Songs vom Ohrenpost- und Neidlos-Album gabs auch zwei neue Songs. Einer davon war “Single-WG-Bewohner” und handelte von einer Single-WG. Aber nicht von einer WG, in der Singles wohnen, sondern – typisch Jasper-Humor – eine WG mit nur einem Bewohner…

“Dörte D.” gabs als letztes Lied vor der Pause, leider – wie immer – für meinen Geschmack zu langsam. Aber das Publikum sang, tanzte und klatschte trotzdem kräftig mit, nicht nur bei Dörte. In meiner Nachbarschaft standen zwei Jungs, die mit Sicherheit alle Songs auswendig kannten, zumindest haben sie bei jedem mitgesungen :)

Leider war das Konzert nach gut 2 Stunden (mit 20 min Pause) auch schon wieder vorbei. Schade. Hätt gerne weiter und noch länger zugehört.
Naja, vielleicht klappt ja eins der kommenden Konzerte. Schließlich traf ich beim Warten auf die Autogramme auf Mädels, die 15 min von Frankreich weg wohnten und “mal eben so” 175 km nach Frankfurt gefahren sind…

Ach ja: Um den Titel zu erklären: “Es tut mir Leid, Isabell” ist eine Zeile aus “Immer noch hier” und “Das Gedicht, das kein Lied werden wollte” war wirklich ein Gedicht, das Jasper mit dem Kommentar vorlas: “Manchmal reden die Texte mit mir. Dieser hier beschloss, kein Lied, sondern ein Gedicht zu werden.” Es trägt den Namen “Spatzenpubertät“.

Gebet für die Welt

Hagen Rethers Gebet für die Welt… Mich hats sehr nachdenklich gestimmt und mir an einigen Stellen eine Gänsehaut verpasst.

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Zeit für Homonyme

Ich arbeite in einem Bereich, dessen Klientel hauptsächlich “alte” Leute sind, die nicht mehr so können, wie sie wollen.

Aber als wäre Heimtücke nicht schon schlimm genug, bei manchen wächst sie sich mit zunehmender Zeit zu einer ALTERSHEIMTÜCKE aus, die z.B. manchmal in langen Schlangen vor Supermarktkassen zu beobachten ist. Da freut man sich dann, dass man abends in der Stadt nicht mehr so vielen alten Rentnern begegnet. Das bringt die ALTERSHEIMTÜCKE mit sich, also das Tückische am Altersheim.

(makaber, ich weiß… *g*)

wo wir schon mal beim Einkaufen sind:
Ist Dir schon mal aufgefallen, wie viel subtilen Humor Filialleiter des deutschen Einzelhandels beweisen, wenn sie immer wieder diskret Homonyme in und vor ihren Geschäften platzieren?
Manchmal fällt einem die Entscheidung schwer, denn hier sind ja alle Artikel AUSGEZEICHNET – oder sind sie vielleicht nur mit ihrem Preis AUSGEZEICHNET?
Bei einem seiner letzten Einkaufsbummel hat sich ein Freund von mir schon darauf gefreut, dass er mal ordentlich das Tanzbein schwingen kann, nachdem er seine Einkäufe erledigt hatte, denn dort war ein DISCOUNTERBEREICH ausgewiesen. Leider hatte der Laden kein Kellergeschoss, und so musste es sich wohl doch um den Bereich handeln, in dem man billige Waren erstehen kann.

Auf der Suche nach guten und günstigen Schuhen schlug er vor, wir sollten doch noch mal kurz in der RESTETAGE bei Schuh Bode vorbeischauen. Mir war bis dahin nicht bewusst, dass es so eine Etage (also quasi einen DISCOUNTERBEREICH für Schuhe) überhaupt gibt, war aber gern bereit, mir diese anzusehen. Leider waren es doch nur die RESTETAGE, die dort angekündigt wurden.
Das Beste überhaupt sind aber die Räder von Lokomotiven, die in fast allen Geschäften von Zeit zu Zeit angeboten werden. Dort steht dann auf Schilden in Großbuchstaben: “Jetzt ZUGREIFEN!”

Ohrwurm

Seit einiger Zeit verfolge ich aequitaS auf youtube und auf seinem Blog. Auch wenn er mit seiner Band nicht unbedingt meinem Musikgeschmack trifft, so tut er es doch mit der Musik, die er auf youtube zeigt.

Der Ohrwurm, der mich seit einigen Tagen nicht loslässt, ist sein neuestes Werk “Realize the real lies”, das er zusammen mit zwei anderen youtube-Künstlern produziert hat. Was dort herausgekommen ist, seht ihr hier. SehensHörenswert!

Ebenso natürlich seine anderen Werke, z.B. das “Mashup in C#m” oder seine russisch-sprachigen Songs.

Weiter so!!!!