Donnerstag, März 12th, 2009 /
Kurti
Ich verfolge schon seit einiger Zeit die Blogparade, die immer mal wieder zu Meinungsäußerungen und manchmal damit verbundenen Gewinnspielen aufruft.
Heute sprang mir der Bericht “Draußen ist doof” ins Auge. Es geht darum, was für Hobbies man selbst draußen macht.
Da ich vor kurzem durch einen Freund aufs Geocaching gebracht wurde, dachte ich mir, ich nutze den Anlass der Blogparade und schreibe etwas genauer darüber. Im Bericht hier drunter habe ich ja schon eine solche Suche beschrieben. In diesem Artikel geht es eher um das drumherum und etwas Allgemeinwissen zum Cachen.
Geocaching ist eine moderne Form der Schatzsuche, die nicht mehr mit Kompass und Karte, sondern mit Koordinaten und GPS-Peilgeräten durchgeführt wird.
Attraktiv wurde diese Art der Suche aber erst Anfang des Jahrtausends, als das Militär die Genauigkeit des GPS-Satelliten für nichtmilitärische Nutzung von 100 auf 10 Meter Genauigkeit herabsetzte.
Sinn des Geocaching ist es, den sog. “Cache” zu finden. Von einem “Nano” in der Größe unter einem cm (z.B. magnetisch an Dekmälern etc. befestigt, eher selten) über den “Regular”, eine wasserdichte Tupperbrotdose (eigentlich am häufigsten) bis hin zu den “large”-Caches in der Größe von Munitionskisten, Tresoren etc.
Die Inhalte können variieren. Nur ein Log, dem Logbuch/-zettel, auf dem der Finder sich mit Datum und Nickname einträgt, bis hin zu Log, Stiften und sog. “Trades”, kleine Gegenstände, die der Finder gegen eigene mitgebrachte tauschen kann, aber nicht muss.
Außerdem gibt es verschiedene Varianten. Vom einfachen “Traditional”, also der Angabe einer einzelnen Koordinate, zu der man einfach hingeht und den Cache dort sucht, bis hin zu sog. “Mystery-Caches”, die meist aus mehreren “Traditionals” und mehreren “Multicaches” bestehen, die alle zusammen genommen zu einem Finalcache führen. Bei den “Multicaches” ist die Suche verbunden mit zu lösenden Rätseln, Fragen, Sachen zählen und daraus eine Koordinate errechnen etc.
Leider fehlt mir zur Zeit das Geld für ein GPS-Gerät. Habe allerdings mit Unterstützung meine ersten Caches bereits gehoben… 
Wer mehr über das Geocaching erfahren will, schaut sich einfach mal hier (sehr umfangreich) oder auf der Hauptseite des Geocachens (auf englisch) um oder liest das Buch Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers – Mit Gëocaching zurück zur Natur von Bernhard Hoëcker, der selbst begeisterter Geocacher ist.