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Mein erstes Mal…

…nein, falsch…Eigentlich müsste es heißen “Mein erster Geocache”, weil den hab ich grad gelegt! *freu*

Wenn für Dich “Traditional”, “Multi”, “Final” oder “TravelBug” keine Fremdwörter sind, schau einfach mal hier nach. Ich wünsche viel Spaß beim Suchen und Finden!

Alle andern Muggel schauen mal hier nach, um einen kleinen Eindruck davon zu bekommen, über WAS genau ich hier eigentlich rede ;)

Eiskalter Geocache

Eigentlich wollte ich diesen Post schon gestern nacht bzw. heute morgen früh schreiben, als ich nach Hause kam. Leider versagten mir meine Finger den Dienst, daher liefer ich das jetzt nach.

Ich war gestern mit Julia und Thomas auf Nachtcache-Suche unterwegs. In der Beschreibung stand “Gut in 1-2 Stunden zu schaffen.”

Wir uns also nix bei gedacht, in die Autos und los Richtung Marburg. Die ersten 6 Stationen liefen auch relativ gut. Bei der vorletzten Station ging es darum, Bilder Zahlen zuzuordnen.
Wie sich hinterher nach Kontakt mit dem Owner herausstellte, gab es zwei SEHR ähnliche Bilder. Wir haben uns natürlich prompt für das Falsche entschieden und sind 700 m bei ziemlicher Kälte, nassem, matschigem Boden und leicher Feuchtigkeit quer durch den Wald in die FALSCHE Richtung gelaufen… *grml*

Aber so lernte Julia die nähere Marburger Umgebung kennen… Hat doch auch was ;) Auch wenn sie von uns am nächsten der Bezeichnung “Eisklotz” kam, nachdem wir wieder an den Autos waren.

Naja, der Owner ist jetzt so nett und ändert die Bilder ab, so dass wir die nächste wärmere Nacht dazu nutzen werden, uns auf die erneute Suche des Finals zu begeben.

Stay tuned.

Geschenksuche einmal anders

Timo hat ja schon kurz davon berichtet. Mit ihm war ich heute auf der Suche nach unserm letzten übrig gebliebenen Geburtstagsgeschenk von Samstag.
Bei Abfahrt heute morgen um 9 bei schönstem warmem Wetter war unsere nächste Station ziemlich in der Nähe unseres Ortsausgangs.
Dort fanden wir dann nach einigem Suchen die nächste Dose (ein sog. Regular), in der auf einem Zettel die nächsten 7 von 11 Station notiert waren.
Die Aufgaben gingen von Garagentore über Straßenlaternen und Tische bei McDoof zählen bis zur Suche eines kleinen Duplo-Papierchens hinter einer Kuhweide, bis wir schließlich – durch einen Rechenfehler oder falsche Koordinaten – anstelle 30 m 800 m in die falsche Richtung geschickt wurden und auf einem Berg inmitten abgeholzter Tannen landeten. Ein Anruf bei Thomas ergab dann, dass wir eigentlich hätten nur zurück zum Auto gehen müssen, um da in der Nähe nach unserm Geschenk zu suchen… *grml*
Also wieder knapp 600 m den Berg runter, Richtung Auto und das Geschenk dann relativ schnell auf den Resten einer alten Bahntrasse gefunden.
Wir dürfen uns nun auf eine all-inclusive Tagesfahrt mit Thomas zu einem Ziel unserer Wahl freuen. Leider fallen sämtliche Freizeitparks aus, da Timo äußerst ungern da rein geht (kann ich gar net verstehen…).
Auf der Rückfahrt haben wir uns dann bereits weitere kreative Gedanken um Thomas’ Geschenk gemacht, der Mann wird schließlich 40…
Und wer uns kennt, weiß, WIE kreativ wir werden können… *dumdium*

Überraschungen und kreative Geschenke

Wie ja einige von euch wissen, hab ich gestern mit Timo Viertel- und Fünfteljahrhundert nachgefeiert.
Es waren so ca. 30 Leute da. Aber diese Feier ist jetzt äußerst schwer zu toppen…
Zum einen durch Thomas, der mal wieder watzig war – wie immer eigentlich…

Das einzige, was wir von ihm (abgesehen von dem Salat) bekamen, war ein Umschlag. In dem Umschlag war nur ein Zettel mit Koordinaten drin. Mit einem breiten Grinsen gabs auch das GPS-Gerät von Thomas leihweise dazu. Timo und ich ins Auto und losgefahren (laut dem Gerät 500 m Luftlinie). Am Bahnhof angekommen (dort wo uns das Gerät hinschickte), gings nochmal 100 m ins Gebüsch. Eine halbe Stunde erfolglos rumgesucht, bis sich dann durch einen Anruf bei Thomas herausstellte, dass wir die falschen Koordinaten von ihm bekommen haben – wir hätten direkt beim Auto suchen sollen… *grml*
Nach kurzem Suchen dann auch in einem hohlen Stahlträger gefunden… Aber nur eine kleine Plastikdose, etwa 5 auf 5 cm. Darin ein Zettel, in dem u.a. stand, dass wir noch A+2 Stationen (mit dieser Dose) vor uns haben. A setzt sich zusammen aus 20+25 (Lebensjahre von Timo und mir) und daraus die Quersumme, also 9. Sprich wir haben ohne die erste Dose noch 10 (!) Stationen bis zu unserm eigentlichen Geschenk vor uns… das kann ja was werden, vor allem bei Thomas’ Kreativität und Hang zum leichten Sadismus…
Aber das Beste kommt ja noch… Ich hatte meinen besten Freund aus Köln eingeladen (vor 4 Wochen schon) und er meinte so, er müsse ma schaun, ob er kann, wusste es noch net.
Er sagte dann auch ab, ein paar Tage vorher. Schade, aber kann man nix machen.
Ich saß zwischendurch mit Thomas und noch ein paar Leuten zusammen und hörte im Hintergrund die Tür aufgehen, schaute kurz nach hinten und wieder nach vorne, bis ich plötzlich registrierte, WER da stand… Hatte es Robin doch geschafft!!! Der Abend war gerettet und KONNTE gar nicht mehr besser werden…
Er gab auch hinterher zu, er hätte das schon nach meiner Einladung geplant, mich so zu überraschen – es ist ihm gelungen!

Danke, Robin – war das beste Geschenk, was dir einfallen konnte! Gerne wieder!

Meine erste Blogparade

Ich verfolge schon seit einiger Zeit die Blogparade, die immer mal wieder zu Meinungsäußerungen und manchmal damit verbundenen Gewinnspielen aufruft.
Heute sprang mir der Bericht “Draußen ist doof” ins Auge. Es geht darum, was für Hobbies man selbst draußen macht.
Da ich vor kurzem durch einen Freund aufs Geocaching gebracht wurde, dachte ich mir, ich nutze den Anlass der Blogparade und schreibe etwas genauer darüber. Im Bericht hier drunter habe ich ja schon eine solche Suche beschrieben. In diesem Artikel geht es eher um das drumherum und etwas Allgemeinwissen zum Cachen.

Geocaching ist eine moderne Form der Schatzsuche, die nicht mehr mit Kompass und Karte, sondern mit Koordinaten und GPS-Peilgeräten durchgeführt wird.
Attraktiv wurde diese Art der Suche aber erst Anfang des Jahrtausends, als das Militär die Genauigkeit des GPS-Satelliten für nichtmilitärische Nutzung von 100 auf 10 Meter Genauigkeit herabsetzte.

Sinn des Geocaching ist es, den sog. “Cache” zu finden. Von einem “Nano” in der Größe unter einem cm (z.B. magnetisch an Dekmälern etc. befestigt, eher selten) über den “Regular”, eine wasserdichte Tupperbrotdose (eigentlich am häufigsten) bis hin zu den “large”-Caches in der Größe von Munitionskisten, Tresoren etc.
Die Inhalte können variieren. Nur ein Log, dem Logbuch/-zettel, auf dem der Finder sich mit Datum und Nickname einträgt, bis hin zu Log, Stiften und sog. “Trades”, kleine Gegenstände, die der Finder gegen eigene mitgebrachte tauschen kann, aber nicht muss.

Außerdem gibt es verschiedene Varianten. Vom einfachen “Traditional”, also der Angabe einer einzelnen Koordinate, zu der man einfach hingeht und den Cache dort sucht, bis hin zu sog. “Mystery-Caches”, die meist aus mehreren “Traditionals” und mehreren “Multicaches” bestehen, die alle zusammen genommen zu einem Finalcache führen. Bei den “Multicaches” ist die Suche verbunden mit zu lösenden Rätseln, Fragen, Sachen zählen und daraus eine Koordinate errechnen etc.

Leider fehlt mir zur Zeit das Geld für ein GPS-Gerät. Habe allerdings mit Unterstützung meine ersten Caches bereits gehoben… :wink:

Wer mehr über das Geocaching erfahren will, schaut sich einfach mal hier (sehr umfangreich) oder auf der Hauptseite des Geocachens (auf englisch) um oder liest das Buch Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers – Mit Gëocaching zurück zur Natur von Bernhard Hoëcker, der selbst begeisterter Geocacher ist.

Geocaching

War heute mit Thomas auf Schatzsuche.
Genauer gesagt “Geocaching“, eine Art moderne Schatzsuche unter zuhilfenahme von GPS-Geräten.
Hatte schon am Sonntag erfolgreich einen sog. “Traditional” gehoben (meinen allerersten Cache *freu*) und wir wollten uns nun an einen “Multicache” wagen, ein Cache, bei dem verschiedene Stationen mit verschiedenen Aufgaben abgelaufen werden müssen, also “zählt alle Bäume”, “notier dir die Zahl, die auf diesem und jenem Schild steht” etc.
Da ich ja fast direkt am Schlosspark wohne, lag der nächste Cache ja nahe…
Also auf gehts…
Die ersten Punkte waren noch relativ einfach – Statue und Schilder finden. Aber dann bestand eine Aufgabe darin, auf einem hölzernen Torbogen Engel zu zählen. Ich meinte, es wären zwei – links einer und rechts einer.
Thomas – wie er nun mal ist – ging natürlich durch den Bogen durch und meinte “da sind aber noch zwei auf der anderen Seite!”
Leider musste die Zahl der Engel als ein Teil der Zielkoordinate für den Cache benutzt werden. Also zweimal berechnen und zweimal suchen…
Hinterher stellte sich dann natürlich raus, dass ICH Recht gehabt hatte ;)
Aber da es mittlerweile dunkel geworden war, war die *ups… mundzuhalt* natürlich leicht zu finden…
Also loggen (mit Nickname und Datum verewigen), mit einem Schokokeks auf die erfolgreiche Suche anstoßen und im Dunkeln den Rückweg antreten.
Nach 2 Stunden war dann auch dies geschafft. Die andern 2 Caches, die ich rausgesucht habe, müssen wohl noch eine Weile warten… Aber die kommen auch noch dran, spätestens, wenn ich ein eigenes GPS-Gerät habe…