Sonntag, Dezember 13th, 2009 /
Kurti
Pro7 hat mir eben die Entscheidung abgenommen, in welchen Film ich demnächst gehe. Es lief ein 15-minütiges Making Of über “Avatar”, den neuen Streifen von James “der Titanic-Versenker” Cameron.
Ich sag nur: “Performance Capturing“.
Für die Laien unter euch *hust*: Ein Verfahren, dass es ermöglicht, den Schauspieler im Studio vor gefühlten 100.000 Kameras abzulichten und dann in eine beliebige Filmumgebung zu versetzen. So in etwa ist auch Avatar entstanden.
Aber kurz zur Handlung (via)
200 Jahre in der Zukunft sind die Rohstoffe der Erde erschöpft und die Menschen haben begonnen in den Weiten des Alls nach Alternativen zu suchen. Auf dem Mond Pandora wird man fündig, doch der Abbau erweist sich als schwierig, weil sich auf dem Mond nicht nur ein dichter Dschungel mit vielen unbekannten Lebewesen befindet, sondern auch weil er die Heimat einer intelligenten, humanoiden Spezies namens Na’vi ist, die dort im Einklang mit der Natur lebt.
Da die Atmosphäre des Mondes für Menschen nicht atembar ist, hat man begonnen, künstliche Körper – sog. AVATARe – zu klonen, eine Mischung aus menschlicher DNA und Genen der Na’vi. Der Ex-Marine Jake Sully, der seit einer Verletzung bei einem Kampfeinsatz von der Hüfte abwärts gelähmt ist, wird nach Pandora geholt, um an diesem Projekt teilzunehmen. Durch eine Verbindung des eigenen Geistes mit dem Avatar ist es möglich, die Umgebung frei zu erkunden und den Stamm der Na’vi zu unterwandern. Für Jake bedeutet das AVTR-Programm nicht nur die Möglichkeit wieder für die Regierung zu arbeiten, sondern vor allem, sich wieder frei bewegen zu können.
Auf einer Expedition in seinem Avatar wird Jake von der Gruppe getrennt und ist auf dem fremden Planet auf sich allein gestellt. Im dichten Dschungel wird er von Raubtieren angegriffen, doch kann er von der Einheimischen Neytiri gerettet und beschützt werden. Sie führt Jake zu ihrem Stamm, der sich auf einem über 400m großen Baum befindet, und macht ihn mit ihrer Kultur vertraut. Durch seine Zuneigung zu den Na’vi und der Liebe zu Neytiri kommt Jake in einen Gewissenskonflikt und muß sich entscheiden auf welcher Seite er stehen will.
Und wer lieber Bilder kuckt als liest, kann sich hier auch gleich den Trailer dazu ankucken oder das auf der Film-Website tun.
Sonntag, Mai 17th, 2009 /
Kurti
War heute im neuen StarTrek XI. SAUGEIL!
Sehr schnell, sehr effektlastig (was will man bei einem SciFi-Streifen auch anderes erwarten…) und an einigen Stellen nette Situationskomik.
Sogar Leonard Nimoy (Spock aus der “alten” Serie mit William Shatner als Kirk) hat einen Auftritt als – Spock.
Wer das verstehen will, tut sich am besten den Film an – er lohnt auf jeden Fall!
Es gibt nur einen kleinen logischen Fehler – vllt. können mir das StarTrek-Fans erklären: Im neuen Streifen verliert Spocks Mutter ihr Leben, bei dem Versuch, von Vulkan zu fliehen. Allerdings taucht sie in StarTrek IV (wieder) auf und unterhält sich mit ihrem Sohn. Wo bitte ist da die Logik?
Ansonsten ist Nr. XI ein nicht-typischer Hollywood-Streifen – eine Liebesbeziehung fehlt fast völlig, bis auf ein, zwei kurze Szenen zwischen… nein, ich will nicht zu viel verraten, weil diese Kombination habe selbst ich nicht erwartet.
Technisch ist die Enterprise ein wenig gepimpt worden, der “alte” Look mit vielen Knöpfen und Schaltern aber zum Glück erhalten geblieben.
Fazit: Wer StarTrek mag, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen!
p.s.: Heute abend ist “Illuminati” dran…
Montag, März 23rd, 2009 /
Kurti
War heute nach erfolgloser Cache-Suche vor lauter Frust mit Thomas im Kino.
Spontan entschieden wir uns für “Slumdog Millionaire”. Und wir hatten gut entschieden – der Film lohnt auf jeden Fall!
Kurze Inhaltsangabe (entnommen von cineasten.de):
Jamal Malik ist 18 Jahre alt und in den Slum der indischen Megametropole Mumbai aufgewachsen. Doch alles könnte sich mit einem Schlag ändern, denn er steht bei der Spielshow „Wer wird Millionär?“ für der alles entscheidenden Frage. Löst er richtig, warten 20 Millionen Rupien auf ihn, wenn nicht, verliert er alles. Er setzt alles auf eine Karte…
Schnitt: Jamal wird verdächtigt, bei der Gameshow betrogen zu haben und zwei knallharte Polizisten rücken ihm gewaltig auf die Pelle und wollen ein Geständnis aus ihm herauspressen. Doch Jamal bleibt beharrlich bei der Aussage, alle Antworten gewusst zu haben. Zu jeder Frage die in der Show gestellt wurde erzählt er nun eine Geschichte aus seiner Jugend – einschneidenden Erlebnissen, die auf die richtige Antwort brachten.
Und öfters geht es dabei auch um seine Jugendliebe Latika, von der er unter schlimmen Umständen getrennt wurde, ebenso um seinen Bruder Salim, der in die Kriminalität abgerutscht ist.
Beide Erzählstränge – die Quizshow und Jamals Leben von Kleinkind an – wechseln sich immer ab.
Es ist zwar ein indischer Film, aber die bunten, knalligen Szenen, die man so aus den typischen Bollywood-Filmen kennt, bleiben aus. Selbst getanzt wird nur im Abspann.
Und spannend ist der Film auch noch.
Prädikat: Absolut sehenswert!
Dienstag, Dezember 09th, 2008 /
Kurti
Es gibt einen neuen “Transporter”-Teil… *freu*
Frank Martin (Jason Statham) hat seinen Job als Fahrer an den Nagel gehängt.
Lieber geht er mit seinem väterlichen Freund Tarconi (Francois Berléand, der Inspektor aus den ersten beiden Teilen), an der französischen Riviera angeln. Als sein alter Kollege Malcolm (David Atrakchi) plötzlich durch die Hauswand kracht und mit seinem Wagen mitten in Franks Wohnzimmer zum Stehen kommt, ist jäh Schluss mit Ruhe und Gemütlichkeit. Von einem Moment auf den anderen steckt Frank tief im Schlamassel.
Der Ex-Delta-Force-Soldat Jonas Johnson (Robert Knepper) zwingt ihn, die hübsche Valentina (Natalya Rudakova) durch halb Europa zu kutschieren. Ziel der Aktion ist, den ukrainischen Umweltminister Leonid Vasilev (Jeroen Krabbe) zu erpressen. Dieser soll seine Unterschrift unter einen Vertrag setzen, der für die Entsorgungsgesellschaft EcoCorp Gewinne in Millionenhöhe, aber für die Umwelt großen Schaden bedeuten würde.
Damit Frank seinen Auftrag aber auch wirklich erfüllt, hat Johnson ihm ein Armband umgelegt, das explodiert, wenn er sich weiter als 20 Meter von seinem Auto entfernt…
Ich bin mal gespannt, wie der Film ist… Den Trailer dazu gibts hier.
Donnerstag, November 20th, 2008 /
Kurti
… heißt der neue Bond, der seit einigen Wochen in den deutschen Kinos ist.
War heute abend drin…
Er ist völlig anders, als man Bond eigentlich gewohnt ist. Es vergeht zum Beispiel über 1/3 des Films, bevor sich die erste (kleine) Explosion ereignet.
Dazu kommt, dass dieser Film unheimlich schnell ist. Nunja, zugegeben, “Crank” ist NOCH schneller, aber einige Szenen im Bond-Streifen schauen sich wie ein schnelles Musikvideo – man hat kaum Zeit, bewusst aufzunehmen, was man da eigentlich sieht.
“Martini, geschüttelt, nicht gerührt” oder “Mein Name ist Bond – James Bond”? Fehlanzeige! Weder nennt er seinen Namen auf die so typische Art und Weise, noch trinkt er den typischen Martini. Es gibt zwar eine Szene, in der man ihn Alkohol trinken sieht, allerdings ist es kein Martini.
Leider fällt die Charakterisierung des Bösewichts dem Handlungsstrang um Bond zum Opfer. Er wirkt irgendwie “flach”, ohne dass der Zuschauer seine Absichten und Motive erkennt. Es wurde sich nun mehr auf die Figur Bond konzentriert und eher gezeigt, wie er sich nach dem Tod von Vesper Lynd verhält, als dass man einen “bösen” Bösewicht erhält.
Achja: Die Bond-typische Situationskomik ist natürlich wieder mit von der Partie und lässt den Zuschauer das ein oder andere Mal schmunzeln bis herzhaft lachen.
Wer sich den Film antun möchte, achtet bitte auf einen kleinen Gag am Rande: Während den Szenen, die an der Seebühne in Bregenz gedreht wurden, steckt sich Bond einen Ohrstöpsel ins Ohr, an dem etwas befestigt ist – kleine Anspielung auf den Titel des Films. Mehr sei hier noch nicht verraten.
Fazit: 8 von 10 Punkten – sehenswert!