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Slumdog Millionaire

War heute nach erfolgloser Cache-Suche vor lauter Frust mit Thomas im Kino.
Spontan entschieden wir uns für “Slumdog Millionaire”. Und wir hatten gut entschieden – der Film lohnt auf jeden Fall!

Kurze Inhaltsangabe (entnommen von cineasten.de):

Jamal Malik ist 18 Jahre alt und in den Slum der indischen Megametropole Mumbai aufgewachsen. Doch alles könnte sich mit einem Schlag ändern, denn er steht bei der Spielshow „Wer wird Millionär?“ für der alles entscheidenden Frage. Löst er richtig, warten 20 Millionen Rupien auf ihn, wenn nicht, verliert er alles. Er setzt alles auf eine Karte…

Schnitt: Jamal wird verdächtigt, bei der Gameshow betrogen zu haben und zwei knallharte Polizisten rücken ihm gewaltig auf die Pelle und wollen ein Geständnis aus ihm herauspressen. Doch Jamal bleibt beharrlich bei der Aussage, alle Antworten gewusst zu haben. Zu jeder Frage die in der Show gestellt wurde erzählt er nun eine Geschichte aus seiner Jugend – einschneidenden Erlebnissen, die auf die richtige Antwort brachten.

Und öfters geht es dabei auch um seine Jugendliebe Latika, von der er unter schlimmen Umständen getrennt wurde, ebenso um seinen Bruder Salim, der in die Kriminalität abgerutscht ist.

Beide Erzählstränge – die Quizshow und Jamals Leben von Kleinkind an – wechseln sich immer ab.

Es ist zwar ein indischer Film, aber die bunten, knalligen Szenen, die man so aus den typischen Bollywood-Filmen kennt, bleiben aus. Selbst getanzt wird nur im Abspann.
Und spannend ist der Film auch noch.

Prädikat: Absolut sehenswert!

A Quantum of Solace…

… heißt der neue Bond, der seit einigen Wochen in den deutschen Kinos ist.
War heute abend drin…
Er ist völlig anders, als man Bond eigentlich gewohnt ist. Es vergeht zum Beispiel über 1/3 des Films, bevor sich die erste (kleine) Explosion ereignet.
Dazu kommt, dass dieser Film unheimlich schnell ist. Nunja, zugegeben, “Crank” ist NOCH schneller, aber einige Szenen im Bond-Streifen schauen sich wie ein schnelles Musikvideo – man hat kaum Zeit, bewusst aufzunehmen, was man da eigentlich sieht.
“Martini, geschüttelt, nicht gerührt” oder “Mein Name ist Bond – James Bond”? Fehlanzeige! Weder nennt er seinen Namen auf die so typische Art und Weise, noch trinkt er den typischen Martini. Es gibt zwar eine Szene, in der man ihn Alkohol trinken sieht, allerdings ist es kein Martini.
Leider fällt die Charakterisierung des Bösewichts dem Handlungsstrang um Bond zum Opfer. Er wirkt irgendwie “flach”, ohne dass der Zuschauer seine Absichten und Motive erkennt. Es wurde sich nun mehr auf die Figur Bond konzentriert und eher gezeigt, wie er sich nach dem Tod von Vesper Lynd verhält, als dass man einen “bösen” Bösewicht erhält.

Achja: Die Bond-typische Situationskomik ist natürlich wieder mit von der Partie und lässt den Zuschauer das ein oder andere Mal schmunzeln bis herzhaft lachen.

Wer sich den Film antun möchte, achtet bitte auf einen kleinen Gag am Rande: Während den Szenen, die an der Seebühne in Bregenz gedreht wurden, steckt sich Bond einen Ohrstöpsel ins Ohr, an dem etwas befestigt ist – kleine Anspielung auf den Titel des Films. Mehr sei hier noch nicht verraten.

Fazit: 8 von 10 Punkten – sehenswert!

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